Pressemeldungen
Juni 2005


DIE NORDMÄNNER KOMMEN

Die KRAWEHL-Piloten


Markus Wegscheider, Andreas Bildl, Kai-Borre Andersen, Jimmy Lindström, 
Herbert Kaufmann, Werner Daemen (v.l.n.r)

(Foto: Jörg Wiessmann)


Ihren erster Auslands-Auftritt hatte die IDM 2005 am 5. Juni auf dem Pannoniaring in Ungarn. Die KRAWEHL-Piloten dominierten erneut die Supersport-Klasse und schafften bei den Superbikes den Durchbruch. Beim Supersport-Rennen standen wieder vier KRAWEHL-Piloten in der ersten Startreihe: Der Norweger Kai-Borre Andersen, Arne Tode, Werner Daemen und Herbert Kaufmann werden allesamt mit Arlen Ness und/oder Shark ausgerüstet. Andersen erwischte den besten Start, wurde von Tode jedoch nach einigen Runden eingeholt. In Führung liegend stürzte dieser wenig später, nahm das Rennen aber wieder auf und wurde noch 11. Hinter Andersen holte Daemen einen sicheren 2. Platz, während Kaufmann das Rennen mit Defekt aufgeben musste. 



Supersport-Sieger: Kai-Borre Andersen
(Foto: Jörg Wiessmann) 


Die Superbike-Klasse dominierte Andreas Meklau und holte einen Doppelsieg. Teamkollege Markus Wegscheider (Arlen Ness) wurde ebenso unangefochten 2. im ersten Lauf, stürzte jedoch im Zweiten. Im Kiesbett landete der Schwede Jimmy Lindström (Arlen Ness, Shark) schon im ersten Rennen, nachdem er sich mit der Kawasaki bis auf Platz 5 vorgearbeitet, dann aber einen Umweg durchs Kiesbett eingelegt und das Rennen als 15. wieder aufgenommen hatte. Im zweiten Lauf reichte es dann doch noch zu Platz 5. Titelverteidiger Michael Schulten ging nach einem Trainingssturz gehandicapt an den Start, wurde im ersten Rennen tapferer 10., ging im zweiten jedoch erneut zu Boden. 


SUPERSPORT


(Fotos: Jörg Wiessmann)


ARNE TODE (11.)

„Leider habe ich die falschen Reifen gewählt. Trotzdem konnte ich Kai schnappen, bin aber bei einem Rutscher mit dem Hinterrad ins Gras gekommen und bös gehighsided." 


KAI-BORRE ANDERSEN (1.)
„Nachdem Arne mich überholt hatte, wollte ich ihm nur folgen und ihn unter Druck setzen. Zwei Runden später ist er abgeflogen, und ich wäre ihm noch fast reingeknallt."



WERNER DAEMEN (2.) 

„Wir haben riesige Fortschritte gemacht und ich habe endlich genug Vertrauen zum Vorderreifen. Trotzdem wollte ich nichts riskieren und vor allen Dingen ankommen."



HERBERT KAUFMANN (-) 

„Der Motor ist einfach ausgegangen, ohne jede Vorwarnung. Vermutlich irgend ein Defekt in der Elektrik."




ANDREAS BILDL (10.) 

„Im nassen Warm-up war ich sogar 8.! Es war ein tolles Rennen, denn ich habe am Ende noch Anschluss an die Gruppe um Platz 4 gefunden. Ich bin total happy."


SUPERBIKE


(Fotos: Jörg Wiessmann)


MARKUS WEGSCHEIDER (2./-)

„Im zweiten Lauf war ich einmal zu lange auf der Bremse, und schon lag ich da. Dafür waren die Rundenzeiten von Anfang an richtig geil!"




JIMMY LINDSTRÖM (-/5.) 
„Nachdem ich im ersten Lauf ins Kiesbett musste, wollte ich einfach zu viel und bin gestürzt. Der zweite Lauf war klasse, nur die angeschlagenen Finger haben geschmerzt."




WERNER DAEMEN (-/11.) 

„Neben den Supersport-Rennen fahre ich jeweils den zweiten Superbike-Lauf, denn die Schaltpunkte sind extrem anders. In den ersten Runden verliere ich noch zu viel Zeit"

 

 


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