Pressemeldungen
August 2005

17. ADAC / VFV Classic Grand-Prix am 20./21. August

Stelldichein der Weltmeister auf dem Schottenring

Zwei Tage Highlights voller Renn- und Sonderläufe.
Verlosung: "Renntaxi" mit Harald Demuth im 
Rallye Sport quattro S1 oder als "Schmiermaxe" 
in einem Seitenwagen


Am 20./ 21. August schauen die Fans des Motorsports auf das Vogelsbergstädtchen Schotten. Der „17. Int. VFV/ADAC Schottenring Classic Grand-Prix" setzt die Tradition der Schottenringrennen seit 1925 fort. Bis zu 20.000 Besucher säumen den neuen 1,4 Kilometer langen Innenstadt-Kurs. Ihnen wird ein Dutzend Rennen zur Int. Veteranen-Meisterschaft und ein mit Attraktionen gespicktes Rahmenprogramm geboten. Spannender Sport und faszinierende Motorrad- und Formel-3-Technik vieler Epochen wird hautnah erlebbar. Raffiniert getunte „Production Racer" und veritable Werksmaschinen treten gegeneinander an.


Stelldichein der Weltmeister

Wie immer geben sich ehemalige Weltmeister und Spitzenfahrer der letzten 50 Jahre ein Stelldichein im beschaulichen Vogelsbergstädtchen Schotten. Rund 50 Grand-Prix-Siege und 20 Weltmeistertitel vereinigen allein die Seitenwagenstars Ralf Bohnhorst, Fritz Cron, Klaus Enders, Ralf Engelhardt; Wilhelm Noll, Siegfried Schauzu, Walter Schneider, Werner Schwärzel und Ken Williams. Mit Heinz Rosner kommt einer der erfolgreichsten Werksfahrer aus der ehemaligen DDR. Einige dieser Prominenten lassen es sich nicht nehmen auch in den Wertungsläufen um den Sieg zu fahren.


Mitfahren im "Renntaxi" – Lospreis 1 €

Gleich zwei spektakuläre „Renntaxis" stehen für Zuschauer bereit. Rallye-Crack Harald Demuth bringt im Jubiläumsjahr „25 Jahre Audi quattro" seinen 500-PS-starken Sport quattro S1 der ehemaligen Rallye-Weltmeisterschaft zum Driften. Nicht minder mutig muss man als „Schmiermaxe" in einem Renngespann sein, wenn es im Millimeterabstand über den Asphalt geht. Die Mitfahrten werden nicht verkauft, sondern verlost. Für gerade mal 1 € ergibt sich die Chance auf ein unvergessliches Erlebnis, egal, ob im drei- oder vierrädrigen PS-Monster.



Der Grand-Prix ist ein Grand Prix

 

Der „Schottenring Classic Grand-Prix" ist tatsächlich ein „Grand Prix" im üblichen Sinne, nämlich ein Lauf zu einer Topmeisterschaft! Die meisten Fahrer treten um Titel und Punkte der Meisterschaften des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes an. Der VFV hat ein raffiniertes Reglement ausgearbeitet, das die verschiedenen Baujahre und Hubraumklassen vergleichbar macht. Sieger ist nicht unbedingt der, der nach 13 Minuten als Erster über die Ziellinie fährt, weil er womöglich einfach das schnellste Motorrad hat. Vielmehr werden drei Runden ausgewählt und verglichen. Wer die gleichmäßigsten Zeiten dreht, gewinnt, da jede Hundertstelsekunde „bestraft" wird. In der Praxis heißt das: Die Piloten drehen dennoch ordentlich am Gasgriff und die „Schmiermaxen" legen sich tollkühn in die Kurven, denn sie wissen nicht, welche Runden gewertet werden…


Formel 3 am Schottenring: 
Eine junge und gleichzeitig alte Tradition

Seit 2003 sind auch „Vierräder" erlaubt, aber eben nur ganz spezielle! Die Formel-3-Rennwagen der Nachkriegszeit sind kein „Stilbruch", auch sie setzen wie die Solomotorräder und Gespanne die Tradition des alten Schottenrings fort. Ab 1949 fuhren diese ersten Formelwagen im Vogelsberg, zusammengesetzt aus Chassis-Eigenbauten und Motorradmotor – meist aus Restbeständen der Armeen des Zweiten Weltkriegs… Übrigens: Die englischen Cooper revolutionierten auf diese Weise den Monopostobau bis hoch in die Formel 1!


Höchste Priorität: 
Zuschauerfreundlich

Höchste Priorität genießen neben den Fahrern auch die Zuschauer. Sie stehen und sitzen unmittelbar neben der Rennstrecke. Sie finden ein offenes Fahrerlager vor, können die Renntechnik inspizieren und mit den Fahrern ein „Benzingespräch" führen. Die versierten Veranstalter vom MSC Rund um Schotten haben für ausreichend Parkplätze selbst bei mehr als 20.000 Besuchern vorgesorgt. Ein spezieller Zeltplatz ist für Motorradfahrer reserviert. Familienfreundlich sind die Eintrittspreise. So kostet die Wochenendkarte 17 €, Tagestickets gibt es für 10 € (Samstag) und 12 € (Sonntag). Kinder bis 14 Jahre zahlen nur 3 € pro Tag. Der Schottenring liegt verkehrsgünstig zwischen Gießen und Fulda inmitten eines Dreiecks aus den Autobahnen A5 (Kassel-Frankfurt), A7 (Kassel-Würzburg), A45 (Ruhrgebiet-Hanau).


Alle Zuschauerinfos gibt es im Internet 

www.schottenring.de


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