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BMW Motorräder
Zweiventil-Boxer von 1923 bis 1969

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Dieses Buch präsentiert
die BMW-Zweiventilboxer-Motorräder, die in den Jahren 1969 bis 1996 in
Berlin gefertigt wurden. Somit setzt der Verlag Kleine Vennekate die
Dokumentation der BMW Motorräder, die mit dem bereits 2004 erschienen
Buches „BMW Motorräder von 1923 bis 1969" begann, fort.
Mit den Modellen der /5-Serie, ausgestattet mit dem neuen
Gleitlager-Motor, gelang BMW in den 70er Jahren ein großer
Verkaufserfolg. Aufbauend auf diese Grundkonstruktion erweiterte BMW die
Modellpalette stetig. Sportmodelle wie die R 90 S, die R 100 S und die R
100 CS machten Furore. Touren- und Behördenmodelle sorgten dagegen für
große Absatzzahlen. Mit der R 80 G/S gelang es BMW, neue Maßstäbe bei
den Reise-Enduros zu setzen. In chronologischer Reihenfolge werden die
einzelnen Modelle von der R 50/5 über die R 90 S, die R 100 RT bis zur
R 100 GS sowie das Abschiedsmodell R 80 GS Basic beschrieben. Johann
Kleine Vennekate gibt einen umfassenden technischen und historischen
Einblick in die Entwicklungslinien und Modellreihen, welche die
Münchner Firma mit ihrer Berliner Produktionsstätte zu einer der
bedeutendsten Zweiradmarken der Welt machten. Bastler finden zusätzlich
Informationen zum Einbau der so genannten „Dähne-Sport-Nockenwelle
(336°), die in den 70er Jahre als das Mittel zur Leistungssteigerung
des Boxer-Motors galt.
In umfangreichen Tabellen sind alle wichtigen technischen Daten erfaßt.
Komplette Rahmennummernkreise ermöglichen die einfache Identifizierung
von Rahmen und Modellen.
Ausführlich erzählt Johann Kleine Vennekate auch die
Krauser-Geschichte mit der MKM 1000 und lässt Spezialisten von HPN und
Q-Tech zu Wort kommen.
Mit den über 300 farbigen Bildern ist dieses Buch das umfassendste Werk
über die Zweiventil-Boxer-Motorräder von BMW aus der Berliner
Fertigung.
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Johann Kleine Vennekate
BMW Motorräder Zweiventil-Boxer 1969 - 1996
Über 300 Abbildungen, 160 Seiten, Hardcover, Fadenheftung,
Format 21 x 28 cm, 34,- Euro, ISBN 3-935517-20-3
www.Motorradbuch.de
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Horex Prospekte
1921-60
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Motorräder der
HOREX-Werke genießen auch viele Jahre nach Schließung der Werkstore
einen legendären Ruf. Eine begeisterte Fangemeinde, Markenclubs und
aktive Ersatzteilhändler sorgen dafür, dass noch viele
HOREX-Zweiräder sich in einem fahrbereiten Zustand befinden.
Das Buch „HOREX Motorräder" von Karl Reese, in dem die
HOREX-Geschichte detailliert mit vielen Bildern und Tabellen
dokumentiert wird, gilt seit Jahren als Standardwerk.
Werbemittel insbesondere Prospekte alter Zweiräder sind begehrte
Sammelobjekte, so dass die Nachfrage zum Teil mit Nachdrucken befriedigt
wird.
Mit dem hier vorliegenden Buch möchte der Verlag einen anderen Weg
gehen. Anhand ausgewählter Prospektabbildungen sollen die HOREX
Motorräder der Jahre 1921 bis 1960 dokumentiert werden. Mittels einer
sinnvollen Chronologie reiht sich Motorrad an Motorrad (bis zum Moped)
und so werden die Modellentwicklungen gezeigt. Neben vielen technischen
Informationen vermitteln die in ihrer Originalfarbe abgedruckten
Prospekte den jeweiligen Zeitgeist, die die graphische Gestaltung dieser
Werbeschriften widerspiegelt.
Die Auswahl orientiert sich neben der Berücksichtigung aller HOREX-
Zweiräder, an der graphischen Gestaltung der Prospekte, die einen
besonderen ästhetischen Reiz vermittelt und den Werbestil der damaligen
Zeit verdeutlicht.
Im Anhang des Buches befindet sich eine Übersichtstabelle mit den
wichtigsten technischen Angaben im Überblick.
Das vorliegende Buch ist bereits der vierte Band in der
Motorradprospekt-Reihe des Verlages.
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Johann Kleine Vennekate
Horex Prospekte 1921-60
144 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, komplett 4-farbig,
Format 21 x 28 cm, 29,- Euro, ISBN 3935517-19-X
www.Motorradbuch.de
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Maico Motorräder
Geschichte Typen Technik
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Maico – einst ein
Synonym für hochwertige Zweitakt-Geländemotorräder aus Deutschland.
Gegründet im Jahr 1926 in Poltringen bei Pfäffingen, stieg die
schwäbische Motorradmarke in den fünfziger Jahren zu einem der
profiliertesten Hersteller von Geländemotorrädern in Europa auf.
Allein im Jahr 1954 errangen Maico-Motorräder mehr als 644
Goldmedaillen in den Wettbewerbsdisziplinen Motocross und Geländesport.
Das deutsche Wirtschaftswunder sorgte für volle Auftragsbücher bei
Maico.
Doch schon bald zeigte sich, dass Otto und Wilhelm Maisch, die beiden
Söhne des Firmengründers Ulrich Maisch, nicht immer eine glückliche
Hand bei ihren Entscheidungen hatten. Das Spektrum des Maico-Programms
wuchs und wucherte, während in Deutschland bereits ab der Mitte der
fünfziger Jahre die Verkaufszahlen für Motorräder stagnierten. Der
Absatz sank immer weiter, denn niemand wollte mehr ein Motorrad fahren,
wenn er für das gleiche Geld auch einen gebrauchten Kleinwagen kaufen
konnte. Nachdem den beiden Maisch-Brüdern im Jahr 1958 der Aufstieg vom
Motorradhersteller zum Automobilhersteller misslang, blieb für die
Firma Maico nur noch der Konkurs.
Wundersame Rettung kam kurz darauf vom deutschen Staat, der 10.000
Motorräder für die neu gegründete Bundeswehr benötigte. Diese
Großbestellung ließ die Maico-Geschäftsführer umdenken. Die Maischs
strafften das Modellprogramm und konzentrierten sich auf die Produktion
von hochwertigen Geländesportmotorrädern und Sportmaschinen: Maico war
wieder ein gesundes Unternehmen. Doch spätestens seit der Mitte der
sechziger Jahre verstärkte sich die Kontroverse um das zeitgemäße
Antriebskonzept eines Straßenmotorrades. Immer öfter wurde die Frage
gestellt, ob denn nun ein Zweitaktmotor oder ein Viertaktmotor in ein
„richtiges" Motorrad gehöre. Außerdem drängten sich asiatische
Motorradhersteller aggressiv in den europäischen Markt, an deren
fremdartige Namen – Bridgestone, Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki –
und skrupellos kopierte Modelle man sich erst einmal gewöhnen musste.
Maico wurde ebenso wie Zündapp, Hercules und Kreidler von den Japanern
überrollt, die den Zeitgeist besser interpretierten und mit ihren
Modellen adäquater auf die neuen Gegebenheiten reagierten: Motorräder
sollten keine Arbeitsgeräte mehr sein, die sich nur durch
Wirtschaftlichkeit oder Zuverlässigkeit profilieren durften –
vielmehr mussten sie jetzt als Sportgerät Spaß machen! Aber Maico
hatte bis 1982 eine hervorragende Reputation und mit den hochwertigen
Modellen ein solides Standbein im Geländesport. Leider stritten sich
die beiden Maisch-Familien um die Führung innerhalb der Firma Maico und
stürzten folgend mit ihren Intrigen und Manipulationen ihr eigenes
Unternehmen am 10.5.1983 zum zweiten Mal in den Konkurs.
Doch auch diesmal wurde die Firma Maico gerettet. Tatsächlich werden
bis zum heutigen Tag neue Maico-Motorräder gebaut und ausgeliefert.
Aber wie lange noch? Der Name des Motorradherstellers Maico ist selbst
in Deutschland fast in Vergessenheit geraten. Heute, im Jahr 2005,
kennen nur noch Enthusiasten diese einst so stolze schwäbische Firma,
die ehedem mit ihren Qualitätsmotorrädern die gesamte
Geländesportkonkurrenz in Grund und Boden fuhr.
Frank O. Hrachowy ist es gelungen, das Andenken an den
Motorradhersteller Maico und an die Menschen, die die Erfolge möglich
machten, zu bewahren. |
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Maico Motorräder
Geschichte Typen Technik
von Frank O. Hrachowy
Über 220 Abbildungen, 144 Seiten, Hardcover, Fadenheftung,
Format 21 x 28 cm, 34,- Euro, ISBN 3-935517-21-1
www.Motorradbuch.de
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