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Die
Idee zu diesem Service stammt aus der Designabteilung der
Motorradspezialisten in Düsseldorf. Dort wird Motorradbekleidung
nicht nur vom ersten Knopf bis zum letzten Zipper entwickelt,
sondern auch rundum auf Herz und Nieren geprüft. Wichtiger
Bestandteil der Prüfprozedur ist der Windtest, der Aufschluss
gibt über Passform und Tragestabilität von Jacke und Hose. Zusätlich
werden die Stellriegel der Jacken und Hosen auf ihre
Funktionsweise und die Verschlüsse auf festen Sitz geprüft.
Was im ersten Testbetrieb mittels Turbo-Turbine
zunächst heftig an Jacke und Hose rüttelt, erwies sich innerhalb
kürzester Zeit als zuverlässig und authentischer
Fahrtwindsimulator. So lag es nahe, auch den Kopf in den Wind zu
halten und die individuelle Geräuschentwicklung von
Motorradhelmen unter die Lupe zu nehmen.
Dieser Geniestreich der POLO-Designer kommt ab
Januar zunächst allen Kunden zugute, die in Koblenz den POLO-Shop
aufsuchen. Der Standort ist gut gewählt, denn der Koblenzer Shop
zählt nicht nur zu den größten der POLO-Partner, sondern ist
auch aus allen Himmelsrichtungen gut erreichbar. Weitere Shops
werden folgen, damit der Windkasten nicht im "stillen Kämmerlein"
der Düsseldorfer Produktentwickler vor sich hin bläst, sondern
möglichst vielen Kundinnen und Kunden ihre Kaufentscheidung
erleichtert und obendrein noch für eine gehörige Portion
Erlebnis sorgt.
Die nach den Erfordernissen der POLO-Entwickler
konstruierte Windkabine ist knapp drei Meter lang, gut zwei Meter
hoch und einsfünfzig breit. Ein Frontgebläse von 800 Millimetern
Durchmesser lässt es in dem schallgedämpften Kubus ordentlich
krachen. Angetrieben wird der Rotor durch den Gasdrehgriff der
fest montierten 2006er Honda Fireblade.
Beschleunigung und Geschwindigkeit bestimmen
die Turbinendrehzahl und vermitteln auf diese Weise
wirklichkeitsnahe Fahrgeräusche und einen authentischen
Winddruck. Der Axial-Rohrventilator bläst eine Luftleistung von
40.000 Kubikmeter pro Stunde in die Kabine erzeugt damit eine
Windgeschwindigkeit von rund 30 Metern pro Sekunde. Eine digitale
Anzeige informiert den Testpiloten und die Zuschauer über die
aktuelle Geschwindigkeit.
Die gesamte Konstruktion ruht auf einem zwei
Meter für hohen Stahlgerüst und ist über eine Treppe zu
erreichen. Die Rundumverglasung aus acht Millimeter starkem,
glasklarem Polycarbonat, das auch im Helmbau Verwendung findet,
wird von stabilen Aluprofilen eingefasst und gibt die Sicht nach
allen Seiten frei. So ist es für die Zuschauer leicht, den
windigen Testritt von außen zu verfolgen.
Die Nutzung des Sturmkubus ist für alle
POLO-Kundinnen und -Kunden kostenlos, und noch in diesem Jahr
sollen bundesweit noch mehr POLO-Shops mit den Windmaschinen
ausgerüstet werden.
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