Pressemeldungen
Januar 2006


POLO-Desinger machen Wind:

Der Sturm im Plexiglas

"Testlabor Windkabine" im POLO-Shop

Stürmische Zeiten ziehen bei POLO ein. Ab Anfang des Jahres 2006 
steht im Koblenzer POLO-Shop ein waschechter Windkanal bereit, 
in dem Kundinnen und Kunden die Geräuschkulisse ihres Helmes und 
den flatterfreien Sitz von Jacke und Hose unter böigen Bedingungen 
testen können. Vorteil dieser neuen kundenfreundlichen Testmethode:
Keine Fliegen klatschen an den Helm, kein Polizist schreibt ein
Knöllchen wegen überhöhter Geschwindigkeit.




Die Idee zu diesem Service stammt aus der Designabteilung der Motorradspezialisten in Düsseldorf. Dort wird Motorradbekleidung nicht nur vom ersten Knopf bis zum letzten Zipper entwickelt, sondern auch rundum auf Herz und Nieren geprüft. Wichtiger Bestandteil der Prüfprozedur ist der Windtest, der Aufschluss gibt über Passform und Tragestabilität von Jacke und Hose. Zusätlich werden die Stellriegel der Jacken und Hosen auf ihre Funktionsweise und die Verschlüsse auf festen Sitz geprüft.

Was im ersten Testbetrieb mittels Turbo-Turbine zunächst heftig an Jacke und Hose rüttelt, erwies sich innerhalb kürzester Zeit als zuverlässig und authentischer Fahrtwindsimulator. So lag es nahe, auch den Kopf in den Wind zu halten und die individuelle Geräuschentwicklung von Motorradhelmen unter die Lupe zu nehmen.

Dieser Geniestreich der POLO-Designer kommt ab Januar zunächst allen Kunden zugute, die in Koblenz den POLO-Shop aufsuchen. Der Standort ist gut gewählt, denn der Koblenzer Shop zählt nicht nur zu den größten der POLO-Partner, sondern ist auch aus allen Himmelsrichtungen gut erreichbar. Weitere Shops werden folgen, damit der Windkasten nicht im "stillen Kämmerlein" der Düsseldorfer Produktentwickler vor sich hin bläst, sondern möglichst vielen Kundinnen und Kunden ihre Kaufentscheidung erleichtert und obendrein noch für eine gehörige Portion Erlebnis sorgt.

Die nach den Erfordernissen der POLO-Entwickler konstruierte Windkabine ist knapp drei Meter lang, gut zwei Meter hoch und einsfünfzig breit. Ein Frontgebläse von 800 Millimetern Durchmesser lässt es in dem schallgedämpften Kubus ordentlich krachen. Angetrieben wird der Rotor durch den Gasdrehgriff der fest montierten 2006er Honda Fireblade.

Beschleunigung und Geschwindigkeit bestimmen die Turbinendrehzahl und vermitteln auf diese Weise wirklichkeitsnahe Fahrgeräusche und einen authentischen Winddruck. Der Axial-Rohrventilator bläst eine Luftleistung von 40.000 Kubikmeter pro Stunde in die Kabine erzeugt damit eine Windgeschwindigkeit von rund 30 Metern pro Sekunde. Eine digitale Anzeige informiert den Testpiloten und die Zuschauer über die aktuelle Geschwindigkeit.

Die gesamte Konstruktion ruht auf einem zwei Meter für hohen Stahlgerüst und ist über eine Treppe zu erreichen. Die Rundumverglasung aus acht Millimeter starkem, glasklarem Polycarbonat, das auch im Helmbau Verwendung findet, wird von stabilen Aluprofilen eingefasst und gibt die Sicht nach allen Seiten frei. So ist es für die Zuschauer leicht, den windigen Testritt von außen zu verfolgen.

Die Nutzung des Sturmkubus ist für alle POLO-Kundinnen und -Kunden kostenlos, und noch in diesem Jahr sollen bundesweit noch mehr POLO-Shops mit den Windmaschinen ausgerüstet werden.

 

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