Szenen-News Mai 2006

Gottsuche auf dem Säntisgipfel


Obwohl es um die Mittagszeit im Säntisgebiet noch sehr kalt und 
regnerisch war, kamen am zweiten Maisonntag 120 TöfffahrerInnen 
zum Gottesdienst auf den Säntisgipfel. Vereinzelt waren die TöffahrerInnen mit dem Auto zur Schwägalp gekommen. Dies ermöglichte ihnen, mit der ganzen Familie (schliesslich war Muttertag!) den Gottesdienst mitzuerleben.




Eine bunt gemischte und gut gelaunte Schar feierte zusammen mit der „Monozylinderband" aus dem Oberen Seebezirk und Diakon Eck Hörhager von Eschenbach/SG einen von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Gottesdienst. Der Töff fahrende Eisenplastiker Turi Albert (Wagen) hatte das von ihm neu gestaltete Kreuz zum Gipfel mitgebracht. 
Seelsorger und „Töffpfaff" Eck Hörhager aus Eschenbach/SG versuchte, seinen ZuhörerInnen anhand der Biographie des Propheten Elia den Vorteil von Ruhe und Innehalten beim Finden der je eigenen persönlichen Gottesbeziehung aufzuzeigen.



Diakon Eck Hörhager


„Gott will von uns nicht immer nur ‚action’, er möchte uns auch gerne Zeiten der Einkehr und der Selbstfindung schenken. Wenn der Lebensmotor dauernd mit Vollgas läuft, können wir gar nicht hören, wenn Gott bei uns anklopft!" meinte Diakon Eck Hörhager. 
Die jungen Rockmusiker, die allesamt selbst Töfffahrer sind, begleiteten den Gottesdienst mit Begeisterung und wirkten dadurch begeisternd. Auch die Lektorin Lisbeth Kalberer aus Neuhaus fuhr selbstverständlich mit dem eigenen Töff zur Schwägalp. 
In gehobener Stimmung, erfüllt vom besonderen Erlebnis der Gottesdienstgemeinschaft im Hochgebirge, traten alle die Talfahrt mit der Säntis - Schwebebahn an. 
Weil die TöfffahrerInnen – trotz des keineswegs einladenden Wetters – das Angebot des Gipfelgottesdienstes mit grosser Freude und entsprechender Zahl wahrnahmen, wird es im 2007 eine Wiederholung dieses spirituellen Anlasses geben. 


Eingegeben!


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