Szenen-News März 2007

"Made in Germany"
Ausbau des UVEX-Gütesiegels

Das Familienunternehmen UVEX baut seine Herstellerkompetenz
und den Standort Deutschland weiter aus. Mit einer Investition von
vier Millionen Euro wurde jetzt die Produktionsstätte in Lederdorn im
Bayrischen Wald erweitert. Auch international ist UVEX auf Wachstumskurs.
Der Konzernumsatz stieg in den letzten drei Jahren um 13 Prozent.




Trotz der großen Internationalisierung des Unternehmens bleibt uvex dem Standort Deutschland treu", erklärt Michael Winter, Geschäftsführender Gesellschafter der UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG in Fürth. "Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Mit dem Erweiterungsbau in Lederdorn haben wir unsere baulichen Expansionspläne realisiert und einen weiteren Meilenstein in die Zukunft der Firma und ihrer Mitarbeiter gesetzt."



Werk IV in Lederdorn


Seit fast 40 Jahren werden im Werk IV in Lederdorn Arbeitsschutzbrillen, Skibrillen, Sportbrillen und Skihelme produziert. Seit einem Jahr setzt uvex hier auch auf das Konzept der kompletten Eigenfertigung von Motorradhelmen. "Diese Strategie versetzt uns in die Lage, noch flexibler auf aktuelle Marktbedürfnisse reagieren zu können", so Michael Winter. "In unserer Unternehmensvision haben wir das Ziel der Innovationsführerschaft festgeschrieben, um damit weltweit ein wertorientiertes Wachstum zu schaffen. Das Gütesiegel `Made in Germany` steht dabei für die Sicherheit und Qualität der Produkte und wird zur langfristigen Stärkung unserer Marktposition beitragen."



High-Tech-Werksanlage

Das Werksgebäude in Lederdorn wurde um 3.200 qm vergrößert und mit modernsten High-Tech-Anlagen ausgestattet. Gemeinsam mit dem ausgereiften uvex-Fertigungs-Know-How sollen neue Technologien den Erfolg sichern. Die Zahl der Mitarbeiter wird sich in den nächsten Monaten von 150 auf 200 erhöhen, um der gestiegenen Nachfrage an uvex-Produkten gerecht zu werden. In den letzten fünf Jahren hat sich allein die Stückzahl von Arbeitsschutzbrillen verdoppelt. Die Skihelmproduktion wuchs um mehr als 400 Prozent.



Lackieranlage


Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1926 steht der Schutz des Menschen in Beruf, Sport und Freizeit im Mittelpunkt des Handelns von uvex. "Protecting people"- das ist für uvex nicht nur eine Firmenphilosophie, sondern ein Auftrag mit großer Verantwortung. 
Unter dem Dach der UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG, Fürth, präsentieren heute vier international agierende Gesellschaften mit fast 2.000 Mitarbeitern ein umfassendes Produktportfolio: 
Die UVEX SAFETY GROUP GmbH & Co. KG konzentriert sich am Stammsitz Fürth mit dem Augen-, Kopf-, Gehör - und Handschutz sowie Sicherheitsschuhen und Berufsbekleidung auf den Arbeitsbereich. 
Die UVEX SPORTS GmbH & Co. KG vertreibt Ski-, Rad- und Motorradhelme und die zugehörigen Brillen wie auch Bekleidung für Motorradfahrer.



Willi Reiter


Optische Fassungen und Sonnenbrillen, Ski- und Radhelme und damit verbundene Brillen umfasst das Angebot der ALPINA INTERNATIONAL Sport- + Optik Vertriebs GmbH in Friedberg/Derching. Sonnenbrillen und Lesehilfen für den Consumer-Bereich bilden das Spektrum der FILTRAL GmbH & Co. Vertriebs KG.
Die uvex-Gruppe ist mit 33 Tochterfirmen und Beteiligungen in 22 Ländern aktiv. Dazu kommen Importeure und Distributoren in über 100 Ländern. uvex-Produkte werden hauptsächlich in Deutschland und Westeuropa gefertigt.  
Der Gesamtumsatz der uvex-Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 von 261,7 Millionen Euro auf 275,7 Millionen Euro gesteigert werden. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 5,3 Prozent. Zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftete die UVEX SAFETY GROUP, die mit 185,5 Millionen Euro ihren Vorjahresumsatz um 8,6 Prozent verbessern konnte. 
UVEX SPORTS, ALPINA und FILTRAL verbuchten einen Umsatz in Höhe von 89,9 Millionen Euro, wovon der größte Teil auf UVEX SPORTS entfällt. 
"Seit vier Geschäftsjahren in Folge ist es und gelungen, den Unternehmenswert zu steigern", merkt Michael Winter an. "Darüber hinaus sind wir unserem Ziel, von den Banken unabhängig zu sein, ein großes Stück näher gekommen."




Vor dem gesamtökonomischen Hintergrund hat UVEX eine "Internationalisierungsstrategie" entwickelt. Sie soll in den nächsten Jahren ein überproportionales Wachstum auf den Auslandsmärkten sicher stellen. Obwohl uvex schon heute 54 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland erzielt und damit weit über den von mittelständischen Unternehmen im Durchschnitt erzielten 17 Prozent liegt, sieht die mittelfristige Planung eine Steigerung auf circa 60 Prozent bis zum Jahr 2008 vor. Gleichzeitig wird ein Gesamtumsatz von 310 Millionen Euro angestrebt. uvex wird sich in den nächsten Monaten in allen Geschäftsbereichen auf den Ausbau der internationalen Vertriebsaktivitäten konzentrieren. Neben der Entwicklung neuer Strukturen in Osteuropa ist der UVEX SAFETY GROUP nach der mehrheitlichen Übernahme des US-amerikanischen Laserschutzspezialisten Trinity Technologies bereits der Wiedereintritt in die Western Hemisphere gelungen. Nach über 13jähriger Pause ist UVEX nun wieder auf dem amerikanischen Markt präsent.



 Von Kopf bis Fuß: UVEX Motorrad-Bekleidung


Vor dem gesamtökonomischen Hintergrund hat UVEX eine "Internationalisierungsstrategie" entwickelt. Sie soll in den nächsten Jahren ein überproportionales Wachstum auf den Auslandsmärkten sicher stellen. Obwohl uvex schon heute 54 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland erzielt und damit weit über den von mittelständischen Unternehmen im Durchschnitt erzielten 17 Prozent liegt, sieht die mittelfristige Planung eine Steigerung auf circa 60 Prozent bis zum Jahr 2008 vor. Gleichzeitig wird ein Gesamtumsatz von 310 Millionen Euro angestrebt. uvex wird sich in den nächsten Monaten in allen Geschäftsbereichen auf den Ausbau der internationalen Vertriebsaktivitäten konzentrieren. Neben der Entwicklung neuer Strukturen in Osteuropa ist der UVEX SAFETY GROUP nach der mehrheitlichen Übernahme des US-amerikanischen Laserschutzspezialisten Trinity Technologies bereits der Wiedereintritt in die Western Hemisphere gelungen. Nach über 13jähriger Pause ist uvex nun wieder auf dem amerikanischen Markt präsent.
"Den eingeschlagenen Weg der Internationalisierung werden wir konsequent gehen, jedoch ohne unseren Inlandsmarkt zu vernachlässigen. Da wir nach wie vor 46 Prozent unseres Umsatzes in Deutschland erzielen, entwickeln wir für den uns wichtigsten Markt neue Konzepte, um wettbewerbsfähig zu bleiben", betont Michael Winter. Ein Teil davon werden weitere Bau- und Modernisierungsmaßnahmen sein. 
uvex (uv-ex = ultraviolet excluded) blickt auf eine mehr als 80jährige Unternehmenstradition zurück. 1926 legte Philipp M. Winter mit der Gründung der "Optischen Industrie-Anstalt" in Fürth den Grundstein für das Familienunternehmen, das heute in dritter Generation geführt wird.


uvex sports im Detail



1926

Gründung der "Optischen Industrie-Anstalt Philipp M. Winter", Herstellung von "Schutzbrillen aller Art"


1936

Entwicklung der ersten Vollsicht-, Sturm- und Schneebrille

1955


Entstehung des Namen uvex (uv-ex = ultraviolet excluded)


1959


Umwandlung des Einzelunternehmens in die WINTER OPTIK GmbH, Produktion differenzierter Brillen für den Arbeitsschutz, zum Auto- und Motorradfahren, für Flieger, Bergsteiger und Skifahrer 


1968


uvex produziert die erste beschlagfreie Skibrille weltweit. Das Unternehmen entwickelte die erste wirksame anti-fog-Beschichtung. Sie funktioniert wie ein Schwamm. Aus winzigen Erhebungen und Vertiefungen ergibt sich eine vergrößerte Oberfläche mit tausenden feinen Poren, welche die Feuchtigkeit aufsaugen. Man spricht von einer hydrophilen (wasseranziehenden) Beschichtung.


1975


Entwicklung des ersten Motorradhelms


1987


Vorstellung des ersten Radhelms


1993


Entstehung von uvex supravisionâ, der ultimativen Scheibentechnologie. Nach acht Jahren Entwicklungszeit konnte die bis heute richtungsweisende Scheibentechnologie auf Polycarbonatbasis eingeführt werden. uvex supravisionâ-Scheiben haben eine mehrfach gehärtete Oberfläche, sind kratzfest und besitzen eine fünffach höhere Lebensdauer als unbeschichtetes Material. Gleichzeitig sind uvex supravisionâ-Scheiben super anti-fog-beschichtet.


1993


Präsentation des leichtesten Serien-Carbon-Motorradhelms der Welt: uvex SR 900-1.


1997


uvex gewinnt mit dem Modell "revolution" den Integralhelm-Test von Europas größter Motorradzeitschrift "MOTORRAD" in der Preisklasse bis 300 Mark.


1999


Die renommierte und maßgebende amerikanische Fachzeitschrift
"ski magazine" wählt die uvex Skibrille super sonic zum 
"Product of the Year".


1999


Der Helmbestseller uvex boss wird Sieger beim Test von ADAC und Europas größter Motorradzeitschrift "MOTORRAD". Er stellte sich in der Topklasse der Helme (Preisklasse zwischen 300 und 400 Mark) unter zwölf getesteten Integralhelmen als absoluter Überflieger in Sachen Sicherheit und Qualität heraus. Der uvex boss erreicht die höchste Punktzahl, die jemals in einem Helmtest vergeben wurde.


2001


Kooperationsvertrag mit der Bayer AG und Einsatz des High-Tech-Materials Makrolon der Bayer MaterialScience AG. Seine hervorragenden Eigenschaften und die Reinheit des Produktes erlauben es, uvex-Brillen und Visiere in brillanter Qualität herzustellen und mit der einzigartigen uvex super anti-fog supravisionâ-Beschichtung zu veredeln. Makrolon ist ein unzerbrechliches Polycarbonat und auch die bekannten Microshell-Oberschalen für uvex-Radhelme werden daraus gefertigt. Mit der Bayer AG besteht ein weltweites Co-Branding.


2001


Einweihung des Neubaus für die High-Tech-Produktion von uvex-Radhelmen in Obernzell (Bayern). Es ist die fortschrittlichste Fertigungsanlage in ganz Europa.


2001


Der supersportliche Integralhelm uvex V1 wird dreimal mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert" ausgezeichnet – von ADAC, Europas größter Motorradzeitschrift "MOTORRAD" sowie dem Fachmagazin "motorrad, reisen & sport". Das schafften lediglich zwei Helme aller getesteten Marken.


2002


Der Radsporthelm uvex cobra ist klarer Preis-Leistungssieger beim Vergleichstest von 20 Radhelmen durch Europas größtes Mountainbike-Magazin "bike". Nur uvex gelingt es zu diesem Zeitpunkt, ein Fliegennetz in einem im inmould-Verfahren hergestellten Helm zu integrieren. Der uvex cobra ist damit ein Novum in der Radbranche und Vorreiter in der Radhelmfertigung.


2003


Einstieg in den Automobilrennsport mit den Helmen uvex FP1, FP2 und FP3. In der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) waren Christian Abt, Karl Wendlinger, Martin Tomczyk und Peter Terting vom Team Abt Sportsline mit dem Modell FP2 auf Erfolgskurs. Das HWA-Mercedes-Team schickte in der DTM 2003 Marcel Fässler, Stefan Mücke und Bernd Mayländer mit uvex-Helmen ins Rennen. Fässler war Anfang September in Österreich der erste Fahrer, der mit uvex auch aufs Podest fuhr! Sieg auf dem A1-Ring!


2003


Im vom Rennrad-Magazin "tour" durchgeführten Vergleichstest von 14 Helmen geht der uvex supersonic rs als absoluter Bestseller in punkto Belüftung hervor. Trotz Insektennetz weist er beim Thermografie-Test die niedrigste Durchschnittstemperatur auf und kühlt vor allem die Stirn.


2004


uvex kehrt in der Saison 2004 als offizieller Helmsponsor zum Team Telekom, dass jetzt unter dem Namen T-Mobile geführt wird, zurück. Durch eine konzeptionelle Neuausrichtung sowie mit spektakulären Helmneuentwicklungen im High-End-Bereich ist uvex wieder an der Spitze des Internationalen Radsports.


2004


Klarer Sieg des uvex-Radsporthelms supersonic rs über 13 Konkurrenzmodelle im Test von Europas größtem Mountainbike-Magazin "bike". Das Testurteil: "Das Belüftungswunder, laut TÜV-Labor. Ein Grad besser als die Konkurrenz. Fliegenschutz, schnell anpassbarer Verstellring, hitzebeständiges Double-Inmould, lockerbarer Ratschenverschluss am Kinn – uvex hat´s raus." uvex erhielt als einziger Hersteller das "bike"-Urteil "super" für seinen Helm und alle Punkte in den Kategorien Belüftung, Tragekomfort und Anpassung.


2005


Testsieg des Motorradhelms uvex helix rs im Fachmagazin Motorrad News. Urteil: "Ultra-Leichtbau und dennoch vollwertige Ausstattung, dazu leistet er sich keine Schwäche in der Praxis." uvex hatte sich in der Vergangenheit bereits mit der Visierfertigung einen Technologievorsprung gesichert. Im Juli wurde ein weiteres Kapitel aufgeschlagen – die komplette Eigenfertigung von Motorradhelmen im bayrischen Lederdorn.


2006


Der erste Motorradhelm in Eigenfertigung ist fertig. Es ist der neue uvex boss 525. Sein "Made in Germany" steht für Sicherheit, Qualität, flexible Reaktionen auf Marktbedürfnisse und ein wettbewerbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis.


2007

Einweihung des Erweiterungsbaues im uvex-Werk IV. Vier Millionen Euro wurden in die Produktionsstätte investiert. uvex baut damit den Standort Deutschland weiter aus und es sind nunmehr 150 dauerhafte Arbeitsplätze entstanden.


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