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Szenen-News
Oktober 2007
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BMW HP2 Sport
Ein Traum vieler Boxer-Fans
wird wahr: BMW Motorrad stellt mit der neuen BMW HP2 Sport den
sportlichsten, stärksten und zugleich leichtesten Serien-Boxer
aller Zeiten auf die Räder. Das nunmehr dritte Modell der HP
Modellreihe wurde für den ambitionierten Sportfahrer konzipiert
und fasziniert durch zahlreiche exklusive Details, die bislang nur
im Rennsport Verwendung fanden und zum Teil erstmals Einzug in den
Serienfahrzeugbau halten.
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Beispiele dafür sind die selbsttragenden,
komplett aus CFK gefertigten und aerodynamisch optimierten
Verkleidungsteile, der Schaltassistent, ein Dashboard, wie es in
der Moto-GP verwendet wird, die geschmiedeten Aluminiumräder und
die Rennbremsanlage mit radial verschraubten Sätteln. Wohin die
Augen des Betrachters auch blicken, treffen sie auf pure
Rennsporttechnik, die jeden Enthusiasten begeistert. Es ist
unverkennbar ein athletisches Fahrzeug, das sowohl auf der
Landstraße als auch auf der Rennstrecke begeistert.
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Ungeachtet der prinzipbedingten Grenzen für die Motorleistung und
der Nachteile hinsichtlich der Aerodynamik durch die
Zylinderanordnung eines Boxers hat sich BMW Motorrad ganz bewusst
dazu entschieden, dieses traditionsreiche Motorkonzept für einen
Straßensportler mit Rennstrecken-eignung weiter zu entwickeln. Die
motorischen Eckdaten können sich sehen lassen: über 96 kW/130 PS
bei 8750/min leistet das gegenüber der BMW R 1200 S deutlich
modifizierte Triebwerk. Das maximale Drehmoment liegt bei 115 Nm
bei 6000/min, die Höchstdrehzahl des Motors erreicht mit 9500/ min
einen Spitzenwert. |
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Die BMW HP2 Sport baut technisch auf der BMW
R 1200 S auf. Bis ins Detail maßgeschneidert auf die Bedürfnisse
des ambitionierten Sportfahrers ist die BMW HP2 Sport aber ein
völlig eigenständiges und absolut außer-gewöhnliches Motorrad.
Viele Detaillösungen basieren auf den Erfahrungen, die im
Langstrecken-Renneinsatz gewonnen wurden. Die markanteste
Ableitung vom Endurance-Rennboxer stellen bei der BMW HP2 Sport
die komplett neuen Zylinderköpfe dar: Je zwei oben liegende
Nockenwellen (DOHC) betätigen per Schlepphebel die gegenüber der
BMW R 1200 S vergrößerten Ventile. Weitere Modifikationen wie
strömungs-optimierte Ein- und Auslasskanäle, neue Schmiedekolben
und angepasste Pleuel verhelfen dem Triebwerk zu der
entsprechenden Mehrleistung gegenüber dem Basistriebwerk.
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Die neue Edelstahl-Auspuffanlage ist
erstmals unterhalb des Motors verlegt. Das Motorrad baut dadurch
im unteren Bereich sehr schmal. Dies ermöglicht eine große
Schräglagenfreiheit und die Montage eines aus CFK gefertigten, der
Aerodynamik förderlichen Motorspoilers. Die Abgasanlage sorgt für
einen unnachahmlichen Boxer-Sound in neuer Klangqualität und
besticht optisch durch die markante Gestaltung des Endtopfes.
Ein weiteres exklusives Rennsport-Feature ist der Schaltassistent
in Verbindung mit dem enger gestuften Sechsgang-Getriebe, der ein
schnelles Hochschalten ohne Gaswegnahme und Kupplungsbetätigung
erlaubt. Diese Technik wird erstmals an einem Serienfahrzeug
angeboten. Um bei Bedarf das Schaltschema für den
Rennstreckeneinsatz umzudrehen, ist ein entsprechender
Austausch-Drucksensor als Sonderzubehör erhältlich.
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Fahrwerkseitig kommen ein komplett
einstellbares Öhlins-Sportfahrwerk sowie eine Brembo
Monoblock-Bremsanlage, vorn mit radial verschraubten
Vierkolben-Festsätteln, zum Einsatz.
Für eine optimale Ergonomie sorgen die verstellbare
Fußrastenanlage, aus Aluminium geschmiedete, einstellbare
Lenkerstummel sowie die Magura Radial-Handarmaturen.
Wichtige Informationen erhält der Pilot vom serienmäßigen
Dashboard, das direkt aus dem Moto-GP-Sport stammt und neben den
üblichen Anzeigen auch Rundenzeiten und weitere Rennsport
relevante Daten liefern kann.
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Bei allen Komponenten wurde auf konsequenten
Leichtbau geachtet. Dies umfasst nicht nur die selbsttragende
Frontverkleidung und das ebenfalls selbsttragende Heck aus Carbon
oder die gewichtsoptimierten Schmiederäder, sondern auch
unsichtbare Details wie die aus dem Rennsport stammende leichte
Lichtmaschine. Dadurch gelang es, das Gewicht der nach DIN
vollge-tankten (90%), fahrfertigen HP2 Sport auf 199 Kilogramm zu
reduzieren.
Das Trockengewicht liegt bei nur 178 Kilogramm.
Das Zusammenspiel von variabler Ergonomiegestaltung, gesteigerter
Motorleistung und dem günstigen Schwerpunkt des Boxers garantiert
extrem spielerisches Handling und rennsportliches Potenzial. Auch
wenn die Rennsportfaszination bei der BMW HP2 Sport klar im
Vordergrund steht, muss der Fahrer dennoch nicht auf das
sicherheitsrelevante Ausstattungsmerkmal ABS verzichten. Das
speziell auf die HP2 Sport abgestimmte, weiterentwickelte
Antiblockier-System ist optional erhältlich und so ausgelegt, dass
es bei Rennstreckenbetrieb abgeschaltet werden kann.
Die Markteinführung der BMW HP2 Sport ist für das Jahr 2008
vorgesehen.
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